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///    Ein Wegeleitsystem funktioniert nur, wenn es Spaß macht.
Oder noch besser: Gar nicht auffällt.

Leit- und Orientierungssysteme

Beim Nutzerzentrierten Design geht es um Menschen und wie sie die Dinge verstehen und nutzen, nicht um Geschmack. 

Beim Nutzerzentrierten Design geht es um Menschen und wie sie die Dinge verstehen und nutzen, nicht um Geschmack. 

Es geht um viel mehr als

Schilder
und Pfeile

Beim Thema Wegeleitung kommen so viele unserer Kompetenzen als interdisziplinäre Designagentur zusammen, dass es schwerfällt, Anfang und Ende zu definieren. Das Produktdesign der Leitelemente, eine unaufdringliche aber positive User Experience, die Integration des Leitsystems ins Corporate Design – das sind nur drei Aspekte aus unserem Portfolio im Bereich Signaletik.

Leit- und Orientierungssysteme sind komplex. Sie sollen Nutzer:innen sicher, aber unauffällig bis an ihr Ziel begleiten – bei jedem Wetter, auf jedem Gerät, für jeden Menschen. Das bedeutet: Eine leicht durchschaubare Logik hinter dem System, eine nahtlose Integration in die Architektur und das Corporate Design, und ein Beschilderungskonzept, das auch dann noch funktioniert, wenn Gebäude dazukommen, umgenutzt werden oder verschwinden.

Wir begleiten den gesamten Prozess: von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zur konstruktiven Systementwicklung – und liefern am Ende einen Leitfaden, mit dem auch Personen, die nicht am Projekt beteiligt waren, das System korrekt anwenden und erweitern können.

Was wir
für euch tun

Wir erklären Dinge
durch Design

  • Logik, Struktur und Terminologie: Wir entwickeln das Grundgerüst, auf dem das gesamte System aufbaut – inkl. Nomenklatur und Informationshierarchie.

  • Welche Schilder, wo, in welcher Größe, mit welchen Inhalten? Wir entwickeln das vollständige Konzept für Innen- und Außenbereiche.

  • Gestaltung und Produktdesign der physischen Elemente: Stelen, Wegweiser, Türschilder, Infopunkte – alles aus einem Guss.

  • Zwei-Sinne-Prinzip, taktile Elemente, Kontrastwerte, Brailleschrift: Barrierefreiheit ist für uns kein Zusatz, sondern der Ausgangspunkt unserer Konzeption.

  • Eindeutige, zukunftsfähige Bezeichnungssysteme für Campusse, Gebäude, Etagen und Räume – auch wenn Gebäude dazukommen oder wegfallen.

  • Das Leitsystem als Teil der Markenidentität: Wir entwickeln Systeme, die sich nahtlos ins vorhandene Corporate Design einfügen.

  • Am Ende steht ein Dokument, das das System so vollständig beschreibt, dass es ohne uns weitergeführt werden kann.

  • App-Konzepte, digitale Stelen, QR-Codes: Wir denken analoge und digitale Orientierung als eine Einheit.

Projekte

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So
arbeiten wir

Die Ausarbeitung eines Leit- und Orientierungssystems ist je nach Terrain unterschiedlich vielschichtig. Nicht jedes Areal erschließt sich Besucher:innen beim ersten Blick auf die Karte. Wir bringen die Nutzerperspektive in die Planung ein – und sorgen dafür, dass essenzielle Informationen auf der gesamten Strecke konsistent und gut erkennbar ausgewiesen werden.

Übergabe

06

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Leitfaden & Übergabe

Das fertige System wird vollständig dokumentiert: Konstruktionsdaten, Anwendungsregeln, Materialangaben – so detailliert, dass das System auch ohne uns weitergeführt werden kann.

Testing

05

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Prototyping & Testing

Vor der Produktion testen wir das System im realen Kontext: Lesbarkeit, Kontraste, Wegführung. Was nicht funktioniert, wird angepasst.

04

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Gestaltung & Produktdesign

Typografie, Farbe, Form, Material, Größen: Das Leitsystem bekommt ein Gesicht. Wir gestalten die Leitelemente so, dass sie zum Corporate Design passen und in der Architektur funktionieren.

Design

Konzept

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Konzeption & Beschilderungskonzept

Welche Elemente braucht das System? Wo stehen sie? Was steht drauf? Wir entwickeln das vollständige Konzept für Innen- und Außenbereich – inklusive Barrierefreiheit von Anfang an.

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Nomenklatur

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Nomenklatur & Systematik

Bevor das erste Schild entworfen wird, entwickeln wir die Logik dahinter: Bezeichnungssysteme, Informationshierarchien, Zonierungen. Ein System, das auch in zehn Jahren noch funktioniert.

01

Analyse

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Analyse & Bestands-aufnahme

Wie ist das Gelände aufgebaut? Welche Wege nehmen verschiedene Nutzergruppen? Wo entstehen heute Orientierungsprobleme? Wir schauen uns alles vor Ort an, bevor wir anfangen zu konzipieren.

Projekt

Ablauf

Projekt

Ablauf

Leit- und Orientierungs
systeme

mehr als Schilder an der Wand

Ein gutes Leitsystem ist unsichtbar. Nicht weil es nicht da ist – sondern weil es so selbstverständlich funktioniert, dass niemand darüber nachdenken muss. Man kommt an, weiß intuitiv wohin, findet den richtigen Eingang, den richtigen Raum. Und wundert sich hinterher, wie entspannt die ganze Sache war.

Das ist das Ziel jedes Leit- und Orientierungssystems, das wir entwickeln. Und es erfordert deutlich mehr als die Frage, wo welches Schild hängt. Es braucht eine durchdachte Systematik, ein sauberes Beschilderungskonzept, ein Produktdesign, das in der Architektur funktioniert – und eine Logik, die auch in zehn Jahren noch trägt, wenn Gebäude hinzugekommen sind oder sich Nutzungen verändert haben.

Signaletik und Wegweiser Design

für Hochschulen und öffentliche Gebäude

Unsere Erfahrung im Bereich Signaletik kommt vor allem aus dem Hochschulumfeld: Campusse sind komplexe Orientierungsaufgaben. Viele Gebäude, viele Nutzergruppen, ständige Veränderungen im Semester. Für die TU Chemnitz haben wir ein Leitsystem entwickelt, das auf 13 Hektar und vier Standorten funktioniert – inklusive einer eigens entwickelten Gebäude-Nomenklatur, die eineindeutig und zukunftsfähig ist.

Für die Universität Erfurt haben wir 2021 das Konzept für ein vollständig neues Leit- und Orientierungssystem entwickelt: Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht, zweisprachig, mit taktilen Elementen und einer App-Erweiterung für dynamische Informationen wie Raumbelegungen oder Stundenpläne.

Barrierefreies Leitsystem

Pflicht und Haltung

Barrierefreie Kommunikation ist komplex und betrifft mehr Menschen als viele denken. Nicht nur Menschen im Rollstuhl oder mit Sehbeeinträchtigung – auch jede:r Brillenträger:in, jede:r der mit einem Kinderwagen unterwegs ist, jede:r der die Sprache nicht perfekt beherrscht, hat einen Vorteil von gut gemachter barrierefreier Orientierung.

Für uns ist das taktile Leitsystem, das Zwei-Sinne-Prinzip und die Einhaltung von Kontrastnormen Ausgangspunkt der Konzeption. Wir arbeiten dabei nach geltenden Normen und validieren unsere Entwürfe mit Fachverbänden und den Nutzergruppen selbst.

architekt-onische Signaletik

und Beschilderungs-konzept

Ein Beschilderungskonzept legt fest, welche Informationen an welchem Ort in welcher Form kommuniziert werden. Das klingt nach einer technischen Aufgabe – und ist es auch. Aber es ist gleichzeitig eine gestalterische: Denn Wegweiser Design, Materialwahl, Typografie und Integration ins Corporate Design entscheiden darüber, ob ein Leitsystem als Teil des Gebäudes wahrgenommen wird oder als Fremdkörper.

Wir entwickeln Signaletik, die beides ist: funktional und gestalterisch stimmig. Architektonische Signaletik bedeutet für uns, dass das Leitsystem nicht neben der Architektur existiert, sondern mit ihr kommuniziert.

Wayfinding Systeme

analog und digital zusammengedacht

Gute Orientierung endet nicht am physischen Schild. Immer häufiger ergänzen digitale Elemente das analoge System: Digitale Stelen, die aktuelle Raumbelegungen zeigen. QR-Codes, die auf interaktive Lagepläne verlinken. Apps, die Besucher:innen durch ein Gelände navigieren.

Wir denken Wayfinding Systeme von Anfang an ganzheitlich: Was muss das analoge System leisten, was übernehmen digitale Erweiterungen? Und wie bleiben beide konsistent – auch wenn sich Inhalte ändern? Der Ansatz ist derselbe wie bei allen unseren Projekten: erst die Systematik, dann die Gestaltung.

Häufige Fragen

  • Das hängt stark vom Umfang ab: Ein Beschilderungskonzept für ein einzelnes Gebäude ist etwas anderes als ein vollständiges Leit- und Orientierungssystem für einen Campus mit mehreren Standorten. Wir machen gerne ein unverbindliches Erstgespräch und geben euch danach eine realistische Einschätzung.

  • Die gestalterische und konzeptionelle Verantwortung liegt bei uns. Für die Fertigung der physischen Elemente arbeiten wir mit spezialisierten Produktionspartnern zusammen oder übergeben produktionsreife Unterlagen an eure Partnerfirmen.

  • Für ein vollständiges Leit- und Orientierungssystem inkl. Konzeption, Gestaltung, Prototyping und Leitfaden solltet ihr 6–12 Monate einplanen – je nach Komplexität und Abstimmungsschleifen. Einzelne Teilleistungen wie ein Beschilderungskonzept oder Wegweiser Design gehen entsprechend schneller.

  • Ja, das ist häufig der Ausgangspunkt. Wir analysieren das Bestehende, bewerten was funktioniert und was nicht, und entwickeln darauf aufbauend ein Konzept für die Weiterentwicklung – ohne alles über Bord zu werfen.

  • Ja, barrierearmes Leitsystem-Design nach geltenden Normen und Bauvorschriften ist fester Bestandteil unserer Konzeptionsarbeit. Zwei-Sinne-Prinzip, taktile Elemente, Kontrastwerte – das denken wir von Anfang an mit, nicht nachträglich.

  • Unser Schwerpunkt liegt bei öffentlichen Institutionen, Hochschulen und größeren Gebäudekomplexen. Wir arbeiten aber auch für Unternehmen, die für ihre Standorte ein konsistentes Orientierungssystem brauchen. Entscheidend ist die Komplexität der Aufgabe – nicht die Branche.

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